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Impressionen von der Jugendschach-WM in Belgrad

Mirko Eichstaedt schildert seine Impressionen von der Jugendschach-WM:

Hier mein Bericht:
Vom 21.08. bis 01.09.2013 fanden in Serbiens Hauptstadt die IBCA-Weltmeisterschaften der Frauen und der U20 statt.
Belgrad ist eine typische Großstadt mit dem Charme vergangener Jahre. Unser Hotel befand sich direkt an einem Kreisverkehr. So musste das Fenster geschlossen werden, wenn man sich unterhalten oder schlafen wollte. Glücklicherweise bewegten sich die Temperaturen eher zwischen 25 und 30 °C. Trotz des starken Autoverkehrs wurde meist Rücksicht auf die Fußgänger genommen, was ich so aus Deutschland nicht kenne. Auch das Essen war nicht unbedingt der große "Bringer", aber dennoch ausreichend. Das Essen vom Buffet kam mir persönlich entgegen, da ich über Menge und Art selbst entscheiden konnte.
Ich fand es gut, dass gleichzeitig zwei Meisterschaften auf dem Programm standen. Allein dadurch waren wir drei Teilnehmer bzw. acht deutsche Spieler, Trainer, der Präsident und Begleiter.

In dem Jugendturnier starteten 21 Spieler. Rene und ich waren am Ende der vorderen Hälfte gesetzt, so dass wir zunächst nach unter gelost wurden. Die erste Runde konnten wir auch gewinnen. Im Vergleich zum letzten WM-Turnier auf Rhodos hatte man den Eindruck, dass die einzelnen Spieler intensiver auf die Runden vorbereitet wurden. Daher war es toll, dass wir durch Wilfried Bode ebenfalls in den Genuss einer direkten Vorbereitung kamen. Er wertete mit uns auch die gespielten Partien aus. Nach meinem guten Start war ich letztendlich nicht mit dem Ausgang verschiedener Partien nicht restlos zufrieden, allerdings habe ich meine Leistung entsprechend der Wertzahl gebracht und habe alle Runden ausgekämpft, was auch daran zu sehen war, dass ich häufig die längste Partie spielte. Mit 5 Punkten aus neun Runden konnte ich meinen Setzplatz Nr. 7 leicht um einen Platz verbessern und wurde Sechster.
Am spielfreien Tag wurde eine Dampferfahrt auf der Sava unternommen, was von allen Teilnehmern angenommen wurde.

Zum Schluss möchte ich mich insbesondere noch bei Wilfried Bode für die tolle schachliche Betreuung bedanken.

Mirko Eichstaedt

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